MPU-Durchfallquote: Warum ist sie so hoch?

17 Nov.

Die MPU gilt als eine der größten Hürden auf dem Weg zurück zum Führerschein – und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2023 lag die MPU-Durchfallquote bei rund 43,4 %. Fast jeder zweite Teilnehmer scheitert und darf somit nicht wieder ans Steuer.

Wer durch die Medizinisch-Psychologische Untersuchung rasselt, riskiert nicht nur hohe Zusatzkosten von mehreren tausend Euro, sondern auch eine lange Wartezeit bis zum nächsten Versuch. In unserem Artikel erfahren Sie, warum die MPU-Durchfallquote so hoch ist, was die Politik damit zu tun hat und wie Sie die MPU umgehen können.

MPU-Durchfallquote auch mit Vorbereitung sehr hoch

Die Durchfallquote der MPU ist enorm hoch.

Die hohe MPU-Durchfallquote hat mehrere Gründe, die in der Praxis immer wieder zu beobachten sind. Besonders entscheidend sind die strengen Anforderungen an die psychologische Einsicht. Wer nicht glaubhaft zeigen kann, dass er sein Verhalten nachhaltig geändert hat, bekommt schnell ein negatives Gutachten. Und was glaubwürdig ist, entscheidet der Prüfer.

Hinzu kommen aufwändige Nachweise wie Abstinenzbelege bei Alkohol- oder Drogenauffälligkeiten sowie verpflichtende Vorbereitungskurse. Doch auch mit sorgfältiger Vorbereitung wird die MPU zur kaum überwindbaren Hürde.

Die emotionale Belastung vieler Teilnehmer trägt ebenfalls zur hohen MPU-Durchfallquote bei: Prüfungsangst, Nervosität oder Unsicherheit können dazu führen, dass selbst gut vorbereitete Personen scheitern.

Mit der EU-Führerschein-Agentur sparen Sie sich die Medizinisch-Psychologische Untersuchung und machen den Führerschein im EU-Ausland ganz einfach nochmal neu. Ob Rumänien, Kroatien, Polen, Ungarn oder Tschechien – wir bringen Sie günstig und easy wieder auf die Straße.

MPU-Durchfallquote bei Alkohol und Drogen

Gerade bei Alkohol- und Drogendelikten ist die MPU-Durchfallquote hoch. Wer aufgrund von Trunkenheit am Steuer oder Drogenkonsum zur MPU muss, steht unter besonders strengen Auflagen. Abstinenznachweise über mehrere Monate hinweg sind Pflicht – und auch die psychologische Aufarbeitung wird intensiv geprüft.

Studien zeigen, dass die MPU-Durchfallquote bei Alkohol- und Drogenauffälligkeiten deutlich über dem Durchschnitt liegt. Fehlende oder fehlerhafte Abstinenznachweise, mangelnde Einsicht oder eine nicht überzeugende Reue sind häufige Gründe, warum Teilnehmer an der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung scheitern.

Die MPU-Durchfallquote beim Idiotentest liegt bei fast 50 %.

Wer keine lückenlose Veränderung seines Verhaltens nachweisen kann (und das ist leichter gesagt als getan), hat kaum eine Chance, die MPU zu bestehen.

Das sind die Folgen eines MPU-Scheiterns:

  • erneute MPU-Anordnung
  • wiederholte Vorbereitung
  • weitere Kosten
  • lange Wartezeiten
  • erneute emotionale Belastung
  • mögliche Existenzängste (z. B. Jobverlust ohne Führerschein)

Alternative: Führerschein im EU-Ausland

Wer die MPU umgeht, spart Zeit, Geld und Nerven.

Angesichts der hohen MPU-Durchfallquote suchen viele Betroffene nach einer sicheren Alternative – und finden sie im Führerscheinerwerb im EU-Ausland. Dank der Freizügigkeit innerhalb der EU wird ein in einem anderen EU-Mitgliedsstaat legal erworbener Führerschein grundsätzlich auch in Deutschland anerkannt.

Der größte Vorteil gegenüber der klassischen MPU: Im Ausland ist keine psychologische Begutachtung erforderlich. Dadurch entfällt das Risiko, an einer hohen MPU-Durchfallquote zu scheitern. Zudem kann die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis deutlich schneller und stressfreier erfolgen.

Wichtig für die Rechtssicherheit ist das sogenannte Wohnsitzprinzip: Der Antragsteller muss nachweisen können, dass er mindestens 185 Tage seinen festen Wohnsitz (Anmeldung) im Ausstellerstaat hatte. Wird diese Voraussetzung erfüllt, steht einer Anerkennung in Deutschland und der gesamten Europäischen Union nichts im Weg. Wir von der EU-Führerschein-Agentur kümmern uns um Ihren unanfechtbaren Wohnsitz gemäß 185-Tage-Regelung.

Wie die EU-Führerschein-Agentur unterstützt

Wer die hohen Risiken der MPU-Durchfallquote umgehen möchte, braucht einen verlässlichen Partner an seiner Seite. Die EU-Führerschein-Agentur ist Ihre Expertin für einen Führerschein ohne MPU und begleitet Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu einem neuen, gültigen Führerschein im EU-Ausland.

Aktuell haben wir folgende Angebote für Sie:

Der Ablauf ist einfach und transparent: Gemeinsam wählen wir das passende Land aus, in dem Sie Ihren Führerschein legal erwerben können. Wir unterstützen Sie bei allen notwendigen Formalitäten, von der Wohnsitzanmeldung über die Einschreibung in eine Fahrschule bis hin zur erfolgreichen Umschreibung des Führerscheins.

Durch unsere erfahrene Begleitung stellen wir sicher, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt werden – sodass Ihr neuer Führerschein problemlos auch in Deutschland anerkannt wird. So können Sie Kosten und Belastung vermeiden und trotz der hohen MPU-Durchfallquote wieder auf hiesigen Straßen durchstarten.

Übrigens: Auch wenn es um den Service EU-Führerschein umschreiben geht, helfen wir Ihnen weiter. Darüber hinaus können Sie mit uns auch Ihren EU-Führerschein verlängern.

Hohe MPU-Durchfallquote: Was hat die Politik damit zu tun?

Manche Beobachter vermuten längst, dass die hohe MPU-Durchfallquote kein Zufall ist. Kritiker sehen darin ein lukratives System, an dem verschiedene Akteure profitieren: Die Kosten für Vorbereitungskurse, Abstinenznachweise und Gutachten summieren sich schnell auf mehrere tausend Euro – bezahlt von verzweifelten Menschen, die ihren Führerschein dringend brauchen.

Es drängt sich die Frage auf, ob politischer Wille hinter dem System steckt, die Hürden bewusst hochzuhalten. Schließlich fließen über die MPU erhebliche Einnahmen in verschiedene Branchen – von Verkehrspsychologen bis hin zu Behörden und Prüforganisationen. Wer hier durchfällt, bleibt oft jahrelang ein zahlungskräftiger „Kunde“. Kein Wunder also, dass Alternativen wie der EU-Führerschein im Ausland immer mehr Menschen überzeugen, sich diesem Spiel gar nicht erst auszusetzen.