Ab wann zur MPU? – Wenn der Idiotentest winkt

2 Aug

Bei der Medizinisch-Psychologische Untersuchung (kurz: MPU auch “Idiotentest” genannt) handelt es sich um ein Gespräch zwischen einem psychologischen Arzt und einem fahrenden Verkehrsteilnehmer, der im Straßenverkehr auffällig wurde. Sie wird von der Führerscheinstelle im Rahmen des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) angeordnet und ist auf freiwilliger Basis. Ab wann die MPU in Form der Anordnung erfolgt, hängt von der Schwere und der Häufigkeit des Vergehens im Straßenverkehr ab.

Diese Delikte führen zu (meistens Monaten bis Jahre) des Fahrentzugs:

  • Alkohol trinken und anschließendem Führen eines KFZ
  • Konsum von Drogen
  • Zu viele Punkte in Flensburg
  • Betäubungsmittel im Körper

Antworten auf die Frage: Wann muss man die MPU machen?

Jedes Jahr werden zig Fahrzeuge von der Polizei aus dem Straßenverkehr gezogen.

Nicht selten kommen die Fahrer “ausgerechnet in diesem Moment” von einer Betriebsfeier oder einem gemütlichen Abend mit Freunden, der von Alkohol und/oder Drogen begleitet wurde. Schnell wird der (kurz zuvor noch für gut befundene) Gedanke bereut, dass “der kurze Weg mit dem bisschen Alkohol im Blut schon zu schaffen ist – erst recht zu so später Stunde”. Dabei wird gern vergessen, dass die Polizei nicht nach 18:00 Uhr artig im Bett liegt und davon träumt, Verkehrssünder zu jagen. Ganz im Gegenteil: Die Gesetzeshüter sind rund um die Uhr sehr wach im Einsatz und halten unter anderem nach unter Promille stehenden Autofahrern Ausschau. Wird man zum wiederholten mal erwischt, ist die Frage “ab wann zur MPU?” quasi schon so gut wie beantwortet.

Nach kurzer Zeit meldet sich auch schon die gefürchtete Behörde aus Flensburg mit einer stattlichen Rechnung. Wird dann auch noch der Führerschein entzogen, beginnt für viele Fahrzeughalter der wahre Horror. In dem Moment sehen sich die – vorläufig frisch gebackenen Fußgänger – bereits durch die Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung rauschen. Aber Stop! Denn mit der EU Führerschein Agentur können Sie die MPU umgehen.

Das passiert, wenn einen die Ordnungshüter in die Hände bekommen

Steht man im rollenden Straßenverkehr aufgrund von Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Mitteln unter einer hohen Anzahl von Promille, beginnt es richtig stressig zu werden.

  • Polizei fischt im Straßenverkehr

Bereits vor Ort prüfen die Verkehrshüter die Fahreignung. In der Regel kommt es zum Test, ob

  • Alkohol
  • Drogen
  • oder Medikamente

das Fahren hinter dem Steuer beeinträchtigen.

Der jeweilige Test ist freiwillig. Allerdings kann die Polizei eine schnelle Untersuchung mithilfe einer Blutentnahme “erzwingen”. Dazu muss ein begründeter Verdacht vorliegen, dass der Fahrzeugführer den Straßenverkehr so sehr behindert, dass es möglicherweise zu einem Unfall kommen kann. Wittern die Kontrolleure zum Beispiel Promille im Blut, ist es nicht mehr weit bis zum Gutachten der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung.

  • Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet

Anschließend wird nicht nur die Fahreignung aberkannt, sondern auch der Besuch beim Psychologen für ein MPU-Gutachten durch die Fahrerlaubnisbehörde (Führerscheinstelle) bzw. deren Urteil angeordnet. “Anordnung” steht in dem Fall dafür, dass Führerschein und ggf. Fahrerlaubnis so lange entzogen werden, bis die MPU erfolgreich absolviert wurde. Meistens bleibt der Lappen für mehrere Monate oder sogar Jahre im Besitz der Behörde. An der Stelle kommt bei dem einen oder anderen die Hoffnung der MPU Verjährung auf. Die gute Nachricht ist: Es gibt sie. Die wirklich schlechte ist: Die Verjährung tritt erst nach 15 Jahren in Kraft.

Doch warum sollten Sie so lange warten? Wir helfen Ihnen auf legalem Weg dabei, Ihre Fahrberechtigung im Ausland wiederzuerlangen. Sie haben die Wahl, ob Sie Ihren EU-Führerschein in Ungarn, Tschechien oder in Polen machen.

Voll verfahren: Wenn der Gutachter den Abstinenznachweis einleitet

Gesetzliche Vorschriften definieren genau, wann die Fahreignung nicht gegeben und ein MPU-Gutachten unumgänglich ist. Aber wie genau läuft das ab und wie lange dauert das Gespräch?

Etwa 2,5 Stunden sollte für den ganzen Prozess genommen werden:

Fragebogen ausfüllen 30 Minuten
Medizinische Untersuchung 10-20 Minuten
Leistungstest 30 Minuten
Psychologische Untersuchung 60 Minuten

Klingt wie ein gewöhnlicher Arztbesuch? Nicht ganz. Zuallererst ist zu beachten, dass Sie einige Euro locker machen müssen. Um genau zu sein, handelt es sich um ein paar Hundert Euro für die MPU-Vorbereitung, Analysen (wie die Haaranalyse, um die Anzahl der Promille vom Alkohol festzustellen oder auszuschließen) und die Kosten für das MPU-Gutachten selbst, trägt ebenfalls der Auftraggeber – also der Betroffene. Fallen Sie durch, sind das Geld und die Zeit zum Fenster rausgeworfen.

Die Frage “Ab wann zur MPU?” ist demnach wohl eher zweitrangig. Viel relevanter ist: Wie teuer wird der Spaß? Die Antworten darauf finden sich unter anderem im Bußgeldkatalog. Die Summen unterliegen in der Regel einer Preisspanne, die je nach Delikt (z. B. Alkohol oder Drogen am Steuer, Punkte in Flensburg, das Überfahren von roten Ampeln usw.) festgesetzt wird.

Monate oder sogar Jahre Abstinenz von Führerschein und Fahrerlaubnis? Nein Danke!

Es ist völlig verständlich, dass KFZ-Führer fast schon Tränen in den Augen haben, wenn sie ihren fahrbaren Untersatz noch im Stehen erleben zu dürfen. Besonders, wenn der Fall nach Jahren im bewegten Auto eintritt. Selbst für einen Anwalt wird es dann sehr schwierig bis aussichtslos, den Betroffenen rauszuboxen, wenn er die Regeln des Straßenverkehrs überfahren hat. Letztendlich setzt sich der Staat bei rücksichtslosen Verhalten auf der Straße rigoros durch.

Doch nicht bei jeder Auffälligkeit wird der Betroffene gleich zum Arzt zitiert. Kommt es allerdings doch dazu, ist unter anderem die MPU Vorbereitung unumgänglich, da ansonsten die bereits sehr geringen Chancen, sie zu bestehen so gut wie komplett im Nirwana verschwinden.

Aber den ganzen Zeit- und Geldaufwand können Sie sich sparen. Kontaktieren Sie uns und holen sich Ihren Führerschein ohne MPU zurück.